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Archive for April 2010

Als ich ein Kind  war, habe ich  Geschichten nur über mein Heimatland gelesen.

Vielleicht weil es von anderen Völkern besetzt ist. Ich konnte sie eigentlich nicht in meiner

Muttersprache, deshalb habe ich viele Bücher auf Arabisch gelesen und es gibt einige Bücher, die ich mehrmals gelesen habe. Diese stammen vom Dichter Nizar kabeni .

Im Alter von 19 Jahren habe ich angefangen, „Literatur“ zu lesen

Seit ich in Deutschland bin, lese ich die Nachrichten nur in meiner Muttersprache, weil ich das früher nicht durfte.

Jetzt will ich meine Muttersprache richtig lernen, damit ich sie nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich beherrsche.

Die Deutsche Kultur gefällt mir sehr, deswegen versuche ich immer etwas auf deutsch zu lesen.

Und ich habe den Roman einer arabische Schriftstellerin in der deutschen Übersetzung gelesen.

Das war natürlich schwierig, aber trotzdem schon

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Kurden in Syrien

Die Kurden in Syrien sind die größte ethnische Minderheit des Landes. Die meisten sind sunnitische Muslime, es gibt auch jesidische Kurden in Syrien. Eine sehr kleine Zahl sind Christen und Nusairier.

Demografie

Syriens Kurden leben hauptsächlich entlang der Grenze zur Türkei in Nordostsyrien, diese Region erstreckt sich über den größeren Teil des Gouvernements Al-Hasaka. Die größten Städte der Region sind Qamischli und al-Hasaka. Eine andere Region mit einer signifikanten kurdischen Bevölkerung ist Ain al-Arab (Kobanî) in Nordsyrien in der Nähe der Stadt Dscharabulus und Kurd Dagh im Nordwesten, rund um die Stadt Afrin im Gouvernement Aleppo. Die Region Kurd Dagh erstreckt sich bis zu den türkischen Landkreisen İslahiye und Kırıkhan. Auch leben viele Kurden in den Großstädten wie Aleppo und Damaskus.[1] Die kurdisch bewohnten nördlichen und nordöstlichen Teile Syriens werden auf kurdisch „Kurdistana Binxetê“ (Kurdistan unter der Grenze) genannt.

Arabischer Gürtel

1965 entschied die syrische Regierung einen Arabischen Gürtel (al-hizām al-ʿarabi) in der Dschasira entlang der türkischen Grenze zu errichten. Der Gürtel war 300 km lang und 10-15 km breit und erstreckte sich von der irakischen Grenze im Osten bis nach Ra’s al-‚Ayn im Westen. Die Durchführung des Planes begann 1973 und es wurden beduinische Araber in den kurdischen Gebieten angesiedelt. Die Toponymie des Gebietes wie zum Beispiel die Dorfnamen wurden arabisiert. Gemäß dem ursprünglichen Plan müssten etwa 140.000 Kurden in die südlichen nahen Wüsten bei Al-Raad deportiert werden. Obwohl die kurdischen Bauern enteignet wurden, weigerten sie sich wegzuziehen und ihre Häuser aufzugeben. Unter diesen Bauern durften diejenigen, die man zu Ausländern erklärte, kein Besitz haben, keine Häuser reparieren oder neue Hä

Die 1986-Demonstrationen

Im März 1986 versammelten sich tausende Kurden in traditionellen Kostümen im kurdischen Viertel von Damaskus um das Frühlingsfest Nouruz zu feiern. Die Polizei warnte sie, dass das Tragen kurdischer Trachten verboten sei und feuerte in die Menge wobei eine Person starb. An der Beerdigung in Qamischli nahmen rund 40.000 Kurden teil. Auch in Afrin wurden drei Kurden während der Newrozdemonstrationen getötet.

Die Unruhen im März 2004
Nach einem Zwischenfall in einem Fußballstadion in Qamischli starben bei den Unruhen, die am 12. März begannen, 30 Leute und 160 wurden verletzt. Kurdische Quellen deuteten an, dass syrische Sicherheitskräfte scharfe Munition gegen Zivilisten benutzten, nach Zusammenstößen während eines Fußballspieles zwischen örtlichen kurdischen Fans der Heimmannschaft und arabischen Fans der Mannschaft aus der Stadt Dair az-Zaur. Die internationale Presse berichteten über neun Tote vom 12. März. Gemäß Amnesty International wurden hunderte Menschen meist Kurden nach den Unruhen verhaftet. Kurdische Häftlinge berichteten über Folter und Misshandlungen. Einige kurdische Studenten wurden von ihren Universitäten verwiesen, weil sie an friedlichen Protesten teilnahmen.[5]

Volkszählung

1962 wurden 20 % der syrischen Kurden ihre Staatsbürgerschaft nach einer höchst kontroversen Volkszählung, die bei vielen Menschenrechtsgruppen Bedenken verursachte, entzogen

user bauen.

Begründung

Die syrischen Regierung begründete die außerordentliche Volkszählung damit, dass Kurden aus den Nachbarländern, besonders der Türkei illegal die Grenze überschritten haben sollen. Weiterhin behauptet sie, dass diese Kurden sich niederließen und nach und nach so die Mehrheit in Städten wie Amude und Qamischli ausmachten. Auch sagt sie, dass viele Kurden es schafften sich illegal in die syrischen Einwohnerregister einzuschreiben. Des weiteren spekuliert die Regierung, dass Kurden vorhatten sich anzusiedeln und Besitz zu erwerben, besonders nach der Frage der landwirtschaftlichen Gesetzesreformen, damit sie von der Neuverteilung der Ländereien profitieren konnten.

Wegen dieser wachsenden illegale Einwanderung führte die Regierung am 5. Oktober 1962 die Volkszählung durch, mit dem Ziel die Register zu reinigen und die illegalen Einwanderer zu identifizieren. Am Ende wurden 100.000 Kurden wurden als Fremde identifiziert und in speziellen Registern geführt. Die restlichen überprüften Bürger wurden in neue zivile Melderegister übertragen. Mittlerweile ist die Zahl der staatenlosen Kurden in Syrien auf mehr als 200.000 angestiegen

Wikipedia

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Aynur Doğan – Revend (Video)

Schon seit 2007 engagiert sich Fatih Akin gegen den geplanten Bau des Ilisu Staudamms und die Vertreibung der ansässigen Bevölkerung im Südosten der Türkei. Als dann seine langjährige gute Freundin, die Sängerin und Komponistin Aynur, ihn darum bat, ein Musikvideo für sie zu drehen, fiel die Antwort leicht: „Klar, aber das machen wir dann in Hasankeyf! Der passende Song war schnell gefunden, eine schwermütige, poetische Ballade über Entwurzelung, Hoffnung, Mut und Untergang. Und auch eine ganze Reihe von großzügigen Sponsoren ließ sich schnell für das Projekt begeistern. Im frühen Herbst 2009 flogen die beiden dann in Begleitung einer tatkräftigen Crew in den nahe an der syrischen und irakischen Grenze gelegenen, höhlendurchzogenen Abschnitt des Tigristals. Herausgekommen ist eine Liebeserklärung an die wunderbare Musik Aynurs, als auch an die unvergleichliche Schönheit, der von Überflutung bedrohten, 10.000 Jahre alten Kulturstätte und Heimatstadt Hasankeyf.

Weitere Informationen unter: http://www.stopilisu.com und http://www.dogadernegi.org.

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Min Dit – Die Kinder von Divarbakir. Ein Film von Miraz Bezar
Nadja Grintzewitsch

Das Langfilmdebüt des Regisseurs beleuchtet das Leben zweier Straßenkinder vor dem Hintergrund des türkisch-kurdischen Bürgerkrieges. Es setzt sich mit einem gesellschaftlich hochbrisanten Thema…

…auseinander und gewann auf internationalen Filmfestspielen bereits mehrere Preise, unter anderem die Hamburger „Elfe“ und den Sonderpreis der Jury in Antalya. Auf dem 15. Filmfestival Türkei/Deutschland 2010 in Nürnberg wurde der Film gleich zweimal ausgezeichnet: Hauptdarstellerin Þenay Orak erhielt den Förderpreis der Jury, „Min Dît – Die Kinder von Diyarbakir“ gewann den Publikumspreis.

Gulîstan (Þenay Orak) und ihr kleiner Bruder Firat (Muhammed Al) leben mit ihren Eltern in Diyarbakir, in Südostanatolien. Zuhause sprechen sie kurdisch, in der Schule müssen sie türkisch lernen. Die Familie ist auf dem Rückweg von einer Hochzeit, als ihr Auto von türkischen Paramilitärs angehalten wird. Ohne jede Erklärung werden die Eltern vor den Augen der Kinder erschossen. Zurück bleiben Gulîstan und Firat, erstarrt, traumatisiert, und ihre wenige Monate alte Schwester, die in den Armen der toten Mutter zu schreien beginnt.

Die politisch aktive Tante Yekbun (Berîvan Eminoðlu), bei der die Geschwister zunächst unterkommen, verschwindet eines Tages spurlos. Auf sich allein gestellt, lernt die zehnjährige Gulîstan langsam, sich und ihren Bruder zu ernähren und das Baby richtig zu versorgen. Doch die Rechnungen für Wasser und Strom kann sie nicht bezahlen, nach und nach wird alles abgestellt. Stück für Stück verkaufen die Geschwister alle Habseligkeiten, die Betten, den Fernseher: Lebensmittel sind wichtiger.

Es sind Szenen, die ohne viel Sprache auskommen. Gulîstans verzweifelter Blick in den immer leerer werdenden Kühlschrank, wie sie in der ausgeräumten Wohnung barfuss das schreiende Baby hin und her trägt, um es zu beruhigen. Immer schwächer und apathischer wird es, bis es schließlich keinen Ton mehr von sich gibt.

Letzten Endes hat der Vermieter keine Nachsicht mehr mit den Waisenkindern. Er setzt sie mitsamt dem kümmerlichen Restbesitz vor die Tür. Die einzigen Gegenstände, die die Geschwister mit auf die Straße retten, sind eine Decke und eine Märchenkassette mit der Stimme ihrer Mutter. Doch Gulîstan und Firat sind nicht die einzigen minderjährigen Obdachlosen in der Umgebung.

Leben auf der Straße

Sie sind RamschverkäuferInnen, ObsthändlerInnen und TaschendiebInnen, die Kinder von Diyarbakir. Sie leben in verlassenen Ruinen, finden sich in Gemeinschaften zusammen und handeln nach eigenen Moralvorstellungen. So auch Zelal, Anführerin einer Bande von Jungen und Mädchen, die in den Straßen der Stadt Taschentücher, Feuerzeuge und anderen Kleinkram verkauft – nur keine Hehlerware, denn das bringe bloß Ärger, erklärt sie den Neuankömmlingen.
Firat findet sich schnell in der neuen Umgebung zurecht. Nur Gulîstan kann sich nicht an die Situation gewöhnen und erinnert mit ihren Taschentuchpäckchen, die sie an den Mann bzw. die Frau zu bringen versucht, ein wenig an das kleine Mädchen mit den Streichhölzern. Nur dass es statt Minustemperaturen die Kälte der Menschen ist, welche sie erfrieren lässt. Þenay Orak spielt diese Rolle, als wäre es ihre eigene, lässt einer/m mit ihrem dunklen, verzweifelten Blick Schauder über den Rücken laufen.

Schließlich trifft Gulîstan in den Straßen Diyarbakirs den Mörder ihrer Eltern wieder, dessen Gesicht sie nie vergessen hat. Es liegt nun in ihrer Hand, ob sie die Möglichkeit nutzt, blutig Rache zu nehmen – oder ob sie eine Möglichkeit findet, den Täter für alle Zeiten zu brandmarken, wie in dem Märchen vom Wolf mit der Glocke auf der Kassette.

Es ist vor allem die Detailgenauigkeit bestimmter Szenen, die frappiert. Die türkischen Schulbücher, welche die Geschwister vor der Haustür zurücklassen müssen, sind liebevoll in Garfield-Papier eingeschlagen: Erinnerung an eine heile Familienwelt, die in Scherben zerbrochen ist. Wenn Gulîstan auf der Straße Taschentücher darbietet, sieht man die unfreundlichen PassantInnen aus ihrer Perspektive, sie werden als gesichtslose Individuen dargestellt.

Regisseur Miraz Bezar wurde 1971 in Ankara geboren und studierte Regie an der Berliner Film- und Fernsehakademie. Für sein Langfilmdebüt „Min Dît“ zog er für drei Jahre nach Diyarbakir, um sich inspirieren zu lassen und geeignete SchauspielerInnen zu finden. „Nicht etwa der Ausnahmezustand bestimmt das Straßenbild in Diyarbakir,“ beschreibt der Deutschkurde. „Es ist eine Stadt, in der sich die Menschen einen Alltag geschaffen haben, der ihre Narben und Traumata außen vor lässt. Für viele von ihnen ist es scheinbar zur Normalität geworden, mit den Folgen politischer Gewalt zu leben.“ Vor allem die Kinder würden ihre gegenwärtige Situation als auswegsloses Chaos ohne Chance auf Entwicklung erleben.

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. Miraz Bazir traf sich für seine Recherche mit MitarbeiterInnen von Menschenrechtsvereinen und Stadtteilinitiativen, bis er einer 20-jährigen Frau vorgestellt wurde, die ihm ihre bewegende Lebensgeschichte erzählte. Aus dieser Erzählung entstand schließlich das Drehbuch. Auch die Kinder sind durchweg LaiendarstellerInnen, die in sozial schwachen Stadtteilen gecastet wurden. Sie spielten sich selbst und trugen maßgeblich dazu bei, den Film authentisch zu gestalten: Das Drehbuch, ursprünglich auf Türkisch verfasst, ließ Miraz Bezar in die kurdische Sprache übersetzen. „Das Resultat war sehr weit von jenem Kurdisch entfernt, das die Kinder auf der Straße sprachen,“ erklärt der Regisseur. Durch Improvisation hätten die Kinder dann zu ihrer eigenen Ausdrucksform gefunden.

AVIVA-Tipp: „Min Dît – Die Kinder von Diyarbakir“ spiegelt die Lebensrealität der kurdischen Gesellschaft wider, die von Diskriminierung und Ausgrenzung geprägt ist. Das Werk ist nicht nur ein Film, sondern ein Politikum. Während des kurdisch-türkischen Bürgerkrieges verschwanden über 18.000 regimekritische Menschen spurlos oder wurden von paramilitärischen Truppen ermordet, bis 1991 waren kurdischsprachige Medien verboten.

Min Dît – Die Kinder von Diyarbakir
Türkei, Deutschland 2009
Buch und Regie: Miraz Bezar
DarstellerInnen: Þenay Orak, Muhammed Al, Hakan Karsak, Suzan Ýlir, Berîvan Ayaz
Verleih: mîtosfilm
Dolby Digital und OmU (kurdisch und türkisch mit dt. Untertiteln)
Lauflänge: 102 Minuten
Kinostart: 22. April 2010

Weitere Infos im Netz unter:
http://www.mitosfilm.com
http://www.min-dit.com

http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Kultur_Kino.php?id=1426100

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theaterregisseur

Ein Regisseur (von frz. régisseur, régir „leiten“), auch Spielleiter genannt, führt Regie und ist damit traditionell neben dem Schauspieler die entscheidende Person bei der Aufführung von Werken der darstellenden Kunst. Als Alternative zur Zentralgewalt des Regisseurs wurden verschiedene Ansätze von (mehr oder weniger) gleichberechtigten Regieteams entwickelt.

Es gibt den Bühnenregisseur für Theater, Musical, Oper, Operette und andere Bühnen-Werke, den Filmregisseur für die Filmkunst, den Hörspielregisseur für Hörspiel und künstlerisches Feature und den Fernsehregisseur für Fernsehsendungen. Das gemeinsame dieser verschiedenen Regietätigkeiten ist die Verantwortung für die künstlerische Gestaltung eines Projekts, das in der Regel auf einer schriftlichen Vorlage basiert.

Wikipedia

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Meine Famiele in Munster

Ich bin hier in Münster und  mache mit meiner Famiele  ein Peknick

Es war schönes Wetter …..

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Wegen des isländischen Eyjafjalla-Vulkans. Wie andere Leute weiss er nicht, bis wann das deuaren wird

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