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Archive for September 2011

Nakscha

Heute ist der Letzte Tag der Hochzeit,  wir standen um 09:00 Uhr auf, die Braut war schon wach und bei ihr war die Frau, die (Nakscha) aufmalt.

Ich trunk die Kaffee mit ihnen, und  schaute an wie die Frau die Hände der Braut aufmalt, dabei viel Geschichte erzählt  und mir Fragen stellt, ob es bei uns auch Nakscha  gibt, sie fragte auch  nach unser Essen,  Lieder, Tanzen und nach die Situation meiner Familie in Syrien, weil da  die Regierung  sehr brutal mit den eignen Volk vorgehet .

Dann schlug Hussines Mutter vor, dass wir ( Hussi und ich) uns auch die Nakscha machen lassen. Die Frau malte mir meine Hand auf, für Hussi malte sie die Hand und eine kleine Schmetterling  auf der Schulter.

Am Abend war richtig viel los, die ganze Familie war beschäftig, jeder schminkte sich, bekleidete sich….usw

Ein Paar Gäste kamen auch und wir fuhren alle zusammen  zum  Saal, in dem die Hochzeit gefeiert wurde. Im Saal tanzten und fotografierten  wir. im meinem Kopf war immer eins los, ich verglich die kurdische und die tunesische Hochzeit miteinander und fand  viel Ähnlichkeiten zwischen die beiden.

Um mittenacht kamen wir erschöpft nach Hause. Wir schliefen so tief bis zum Morgen.

Um 08.00 Uhr standen wir auf, frühstückten, duschten und machten uns  bereits  auf dem Weg nach Tunes, die Hauptstadt von Tunesien.

Wir fuhren mit dem Bus, auf dem Autobahn befand sich viel Bäume und schöne Blumen, In einer Stunde  waren wir in Hauptstadt,  zuerst besuchten wir die berühmte Straße  von Tunes (Scharea Habib Abou Rikiba),und dann die alte Stadt, in der auch die vielfältige Märkte sich befindet, und schauten wir  die  alte Dinge an und kaufte mich Paar Schmücke.

Um 16 Uhr  fuhren wir nach Sidi bou Seid, die Stadt mit Blick auf das Meer und mit den Häuser, die mit weiß und blau gestrichen sind,  gibt sich einen besondere Charakter.

Wir blieben leider nicht lang da , weil wir nach Bizert  zurück mussten, und weil es so schwer Verkehrsmitteln an Abend zu finden, und Hussi meinte, das ist nach der Revolution so geworden.

Wie liefen durch die Stadt und kauften uns (Ftiera), es ist ein süßiges  gebackenes Brot. Und was hier auch sehr auffällig war, dass ich Wasser kaufen wollte, aber der Verkaufe konnte mich überhaupt nicht verstehen, Obwohl ich arabisch sprach und  die Wörter  deutlich wie möglich ausdrückte.

Also muss man einfach zugeben, dass es  zwischen der syrischen und tunesischen  Dialekt einen großen Unterschied gibt.

Um 22 Uhr waren wir wieder Zuhause.

Habibi Bou Rikiba Strasse
Das große Theatre in Tunes
Hussi und Ich in Sidi Bou Sead
Marina von Sidi Bou Sied
Ein bekannter Café in Sidi Bou Seid
Ein Kirche in Tunes

Meine Reise nach Tunesien (Fotos) 1

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Ein syrischer Soldat, der auch einer deutschen Staatsangehörigkeit hat, bezeugt in Arabisch und in Deutsch*, was in der Wirklichkeit in der Armee und in Syrien gescheht.

*Nur erste 50 Sekunden sind in Arabisch und dann fängt er Deutsch an zu sprechen

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Fast vor einem Monat wollte ich über meine Reise nach Tunesien schreiben,aber leider hatte ich überhaupt keine Zeit, ich war mit Zulassung, Aufenthaltserlaubnis und der Arbeit  beschäftigt.

Ehrlich gesagt, niemals dachte ich, nach Tunesien zu fliegen. Aber ich habe eine tunesische Freundin, die mir vorschlug, zu ihr zu fliegen und ich war einfach sehr begeistert,  sagte sofort  zu  und buchte ein paar Tage später ein Ticket.

05.07.2011 war der Tag meiner Reise, um 23:30 reiste ich von Köln-Bonn Flughafen ab.

Um 02.15 Uhr kam ich in Tunes an, und von der ersten Sekunde fühlte ich die tunesische Luft, die  nach Meer riecht  und die mir von Houssaina (meine Freundin, die ich lieber Hussi nenne) immer mit liebevollem Gefühl beschrieben wurde,

Da warteten sie und Hisham (Ihr Cousin) auf mich.

Ich grüßte die beiden und  wir fuhren mit Hishams Auto nach Bizert, die Heimstadt von Hussi. Obwohl sie und ich erschöpft waren, da sie mit der Hochzeit ihrer Schwester beschäftigt war,  und ich von der Reise kaputt war, sprachen wir den ganzen weg. Sie erklärte mir ab und zu die Dinge, die uns begegneten. Wir konnten sowieso nicht viele Dinge sehen, weil es dunkel war.

Also wir waren fast um 04.00 Zuhause, die Familie war beim Schlafen, trotzdem standen sie ganz kurz auf,  küssten  uns und wieder gingen sie schlafen.

Hussi und ich aßen ein paar Süßigkeiten,  putzten uns die Zähne und gingen schlafen.

Und das war gegen 05.00 Uhr morgens. Aber als wir  schlafen wollten, fingen die Hunde an ohne Unterbrechung  zu bellen, Hussi merkte, dass ich nicht schlafen kann, sie fang zu lachen an und sagte,(das ist das erste Mal, dass die Hunde bis zu dieser Uhrzeit bellen )und sie lachte weiter und sagte( tija, die Hunde grüßen dich sogar, und meinen , Du bist herzlich Willkommen in Bizert) ich lachte auch und versuchte zu schlafen.

Es ist 08:00 Uhr  ich stehe  ganz fit auf und denke  (Oh mein Gott, ich habe einhalb Tage verpasst ,es ist bestimmt schon 12.00 oder 13:00 Uh ) aber  ich war richtig schockiert , als ich wusste , es ist noch so früh und dass wir nur ein paar Stunden eigentlich schliefen .

Heute ist ein Tag von der Hochzeitsparty. In Tunesien feiert man die Hochzeiten normalerweise 7 Tage.  Ich  bekomme  leider nur die letzten zwei Tage mit.

Wegen der Hochzeit war die ganze Familie von Hussi zu Besuch, also Ihre Oma, die Tanten, die Onkels und die Nachbarn sogar. Wir grüßten und küssten uns gegenseitig und ich lernte die ganze Familie kennen. Wir quatschten über alles und besonders über die Hochzeiten. Dann saßen wir alle zusammen und aßen. Das Essen schmeckte mir gut, aber es war scharf, sodass ich die ganz Zeit Wasser oder Saft schlucken musste.

Danach gingen  Hussi und ich durch Bizert spazieren. Aber leider  hatten wir diesem Tag  keine Zeit , um die Stadt richtig kennen zu lernen. Wir gingen durch den Markt, ich fotografierte Kinder , Straßen und den Mark aber dabei hatte ich immer Panik, dass jemanden mich hält, um mich vom Fotografieren zu verbieten

Am Abend  waren die Familie der Braut von der Familie des Mannes zum Essen eingeladen,  ich ging  mit und genossen das scharfe Essen wieder.

Um mittenacht fuhr der Onkel von Hussi uns zu einem kleinen Dorf, das auch am Meer lag und das Rafraf hieß.  Wir verbrachten zwei Stunden da und fuhren wieder nach Hause (Bizert) zurück.

Um 03:00 Uhr gingen wir schlafen.

In anderen Artikeln werde ich über den Rest meiner Reise berichten

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