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Archive for the ‘leidenschaft’ Category

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Damaskus (Reuters) – In Syrien demonstrieren immer mehr Menschen gegen Staatschef Baschar al-Assad.

Nach dem Tod Dutzender Demonstranten trugen am Freitag zahlreiche Menschen ihren Zorn auf die Straße. „Die Freiheit ruft“, skandierten einige von ihnen nach dem Freitagsgebet in der Stadt Hama. Dieselben Rufe erklangen auch in der Stadt Deera bei Trauerfeiern für einige der am Mittwoch getöteten Regeierungsgegner. Der Fernsehsender Al-Dschasira berichtete unter Berufung auf einen Augenzeugen, mindestens 20 Menschen seien am Freitag in der Ortschaft Sanamein im Süden des Landes erschossen worden. Im Jemen signalisierte unterdessen Präsident Ali Abdullah Saleh Bereitschaft zu Zugeständnissen. Auch Saleh steht seit Wochen unter dem Druck von Massenprotesten.

Im syrischen Deera gingen Tausende Teilnehmer einer Protestkundgebung fluchtartig in Deckung, nachdem plötzlich Schüsse zu hören waren. Einige Demonstranten hatten zuvor unter einer Statue des früheren Präsidenten Hafes al-Assad ein Feuer entzündet. Der derzeitige Präsident Baschir al-Assad hatte im Jahr 2000 die Macht von seinem verstorbenen Vater übernommen. Deera ist eine Hochburg der sunnitischen Mehrheit in Syrien, die gegen die Herrschaftselite rund um Assad aufbegehrt. Assad gehört der Minderheit der Alawiten an.

Angesichts der zunehmenden Proteste forderte die Türkei Syrien auf, die Versprechen für Wirtschafts- und Sozialreformen schnellstmöglich umzusetzen. Das Außenministerium in Ankara erklärte, die Forderungen und Erwartungen der syrischen Bevölkerung seien legitim. Die Todesfälle bei den Protesten seien bedauerlich. Die Türkei grenzt im Südosten an Syrien.

In der syrischen Stadt Deera hatten sich Tausende an einem Trauermarsch beteiligt. Sie gedachten der mehr als 40 Menschen, die zwei Tage zuvor bei einem Einsatz der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in der Stadt getötet worden waren. In anderen syrischen Städten kam es am Freitag zu Solidaritätskundgebungen Tausender Menschen, darunter in der Hauptstadt Damaskus, wo Dutzende festgenommen wurden.

de.reuters.com

 

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Münster– was jetzt in Daraa passiert ,die Schüsse der syrischen Staatsgewalt auf Demonstranten, wecken die Erinnerung an ein Massaker von 1982. Damals ließ der Vater von Baschar al-Assad in Hama Zehntausende hinschlachten. und heute macht der Sohn dasselbe in Daraa. Aber es gibt   zwischen Hama und Deraa einen wichtigen Unterschied. Damals wurden die Berichte über das Massaker erst nach Wochen in die Welt gebracht, heute stellen die Demonstranten gefilmten Videos binnen weniger Stunden ins Internet. Aber trozt des Unterschiedes schweigen nach wie vor alle anderen Städte in Syrien und die ganze Welt schweigt mit und schaut an.

Bis jetzt  starben hunderte von Menschen in Daraa und niemand weiß, wie lang das dauern wird, wie viel Menschen sterben sollen.

 

 

 

 

 

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Der Giftgasangriff auf Halabdscha war ein Angriff auf die hauptsächlich von Kurden bewohnte irakische Stadt Halabje  (kurd, Helepçe).

Der Angriff ,  für den  Saddam Hussein verantwortlich war, fand am 16. und 17. März 1988 statt

Bei dem Angriff fanden nach unterschiedlichen Schätzungen bis zu 5.000 Menschen einen qualvollen Tod. Die meisten von ihnen waren Kinder, Frauen und alte Männer.Zwischen 7.000 und 10.000 Menschen wurden bei dem Massaker so schwer verletzt, dass sie später starben oder dauerhafte Gesundheitsschäden erlitten.

 


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Am 29. 5. 2010 wurde Yasmin Schaschs Ausstellung bei kargah in Hannover-Linden eröffnet. Yasmin Schasch ist 1983 in Aleppo, Syrien, geboren. Sie stammt aus einer kurdischen Familie. Im Alter von 13 Jahren wurde sie aus der Schule genommen, um die Familie, vier jüngere Geschwister, zu versorgen.

Die Mutter war erkrankt. Mit neun Jahren fing sie an zu malen, die Familie verbot dies jedoch strikt. So malte sie heimlich bei Freunden. Eine künstlerische Ausbildung erhielt sie nicht.

Mit 19 Jahren wurde sie verheiratet. Kurz nach ihrer Heirat folgte sie ihrem Mann im März 2004 nach Deutschland, der, ebenfalls Kurde, sich in Syrien für die Rechte der kurdischen Minderheit einsetzte und deshalb mit Gefängnisstrafe rechnen musste. Nach acht Monaten Aufenthalt im Asylbewerberlager wurde die Familie in den Landkreis Goslar geschickt. Ihr Mann beantragte politisches Asyl. Der Asylantrag wurde abgelehnt. Als seine Frau war Yasmin in das Asylverfahren integriert. Die Familie erhielt eine befristete Duldung. Im März 2007 wurde ihr Sohn geboren. Im Dezember 2009 trennte sich Yasmin Schasch von ihrem Ehemann und zog im Juni 2010 in ihre eigene Wohnung.

Sie wird wegen der Trennung von ihrem Ehemann von der eigenen Familie sowie der Familie ihres Ex-Mannes in Syrien massiv bedroht.

Sie ist wegen des Rückübernahmeabkommens mit Syrien, das seit dem 1. 1. 2010 in Kraft ist, von Abschiebung bedroht. Zurzeit läuft ein Verfahren zur Erlangung eines Aufenthaltsrechtes in Deutschland.

In Deutschland wagte sie ihre Bilder zum ersten Mal in Groß  Döhren auszustellen, die erste größere und von der Presse beachtete Ausstellung

fand im Oktober 2009 im Kulturverein Lewer Däle Liebenburg e. V.statt,, was für sie nicht ungefährlich war. Die Bilder von Yasmin Schasch erzählen von einer nicht gerade

fröhliche Situation. Verbot, Gewalt, Zweifel und Gefangensein sind in den Bildern lesbar. Eine bittere Situation, die leider Tatsache und  Realität ist. In Yasmins Bildern spielen Frauen die Hauptrolle. Frauen, die traurig, verzweifelt und ratlos sind

und Angst vor Männern haben. Der Baum ist in ihrer Kultur ein Symbol für Chancen.

Die Farbe Schwarz steht in ihren Bildern für Bosheit und Gewalt. Die Farbe Grün symbolisiert Freiheit. Die Knöpfe, die hier und da zu sehen sind, assoziieren Verschlüsse: „Mädchen, das darfst du nicht!“. Oder „eine Frau hat nichts draußen zu suchen“.In einigen Bildern von Yasmin sind Frauen als Hexen dargestellt. Eine Frau, die sich gegen Islam und Tradition wehrt, ist eine Schlampe und muss verbrannt werden.

Wir sehen aber auch Hoffnung und einen starken Willen in ihren Bildern, obwohl die Blumenbilder in so genannten kalten Farben gehalten sind. Sogar Schönheit ist schmerzlich.

(Interkulturelle StadtteilZeitung) Von Minoo Khajeh Aldin

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Vor  einem Jahr  wurde ein syrischer Kurde (Hokman Joma) in Spanien zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er einen Schuh auf den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan geworfen hatte. Ein Provinzgericht wies die Berufung von Hokman Joma zurück und bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz, wie die Justizbehörde am Mittwoch mitteilte.
Der Kurde hatte im Februar einen Schuh auf Erdogan geworfen, als dieser während eines Besuchs in Sevilla in ein Auto stieg. Der Schuh flog über den Regierungschef hinweg. Hokman Joma rief auf Spanisch „Lang lebe Kurdistan“ – eine Anspielung auf die umstrittene Politik der türkischen Regierung gegenüber der kurdischen Minderheit im Südosten des Landes.
Krone.at

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In Damaskus kam es gestern laut Berichten der syrischen Blogger von Free Syria zu einer Demonstration. Im Zentrum der Hauptstadt am Hariqa-Platz war am Vormittag ein junger Mann von Verkerhrspolizisten geschlagen worden. Er war in der Gegend bekannt, weil sein Vater einen Laden in der beliebten Einkaufsgegend besitzt.

Daraufhin versammelten sich mehrere hundert Menschen, die zunächst lautstark die Freilassung des jungen Mannes forderten. Einige Augenzeugen berichteten von 1 500 Personen. In Sprechchören wurde „das syrische Volk ist nicht ehrlos“, „es gibt keinen Gott außer Gott“ und „lasst ihn gehen“ gerufen.

Bemühungen der Polizei, die Leute auseinanderzutreiben waren erfolglos. Die Menschen riefen „Schande, Schande, warum, warum“.

In der Gegend hatte es mehrere Kontrollen gegeben, bevor der Innenminister Hariqa erreichte (Aus dem Blogpost geht nicht hervor, ob dieser aufgrund der Ereignisse kam, oder der Besuch vorher geplant war). Der soll die Demonstranten provokativ gefragt haben „Was ist das für eine Demonstation“. Daraufhin soll es „Diebstahl“ Sprechchöre gegeben haben, Regierungsanhänger sollen „mit unserer Seele und unserem Blut verteidigen wir dich Baschar“ gerufen haben. Andere riefen Slogans gegen das Regime. Der Minister soll den verprügelten jungen Mann in seinem Auto mitgenommen haben. Gegen 14.30 endete die Demonstration

http://www.nah-ost.info

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