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Archive for the ‘Mein Leben’ Category

Am Samstag  den 18.08.2012 hat „Slutwalk“ Münster einen Protest organisiert und  zwischendurch gab es Kundgebungen von den Organisatoren.  Das Ganze hat fast 2 Stunden gedauert. Ich will nicht viel dazu sagen, das war einfach Wahnsinnig schön, Laut, Power und Wütend.  Wir, Frauen und „Männer“ mit kurzen Röcken, Kleidern oder offenem Oberteil schrien  ganz laut gegen sexuelle Gewalt aber auch  für Pussy Roit,  Transgender und Homosexualität.

Als Kurdische Frau musste ich, ehrlich gesagt, die ganze Zeit daran denken, ob irgendwann die Frauen sich dazu wagen und es laut zu sagen:

–          Ich bin „ Slutwalk“

–          Wir sind keine Schlampen, weil wir Sex haben, wann, wie und mit wem wir es wollen.

–          Es kann nicht sein, aufgrund unserer Kleidung, Selbstdefinition, sexueller    Ausrichtung oder unserem gewählten Geschlecht vergewaltigt zu werden.

–          Oder einfach schreien (Es reicht mir jetzt).

Ich hoffe, dass ich durch ein Paar Fotos, die ich fotografiert habe, euch einen klaren Blick  zu schaffen.

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Nakscha

Heute ist der Letzte Tag der Hochzeit,  wir standen um 09:00 Uhr auf, die Braut war schon wach und bei ihr war die Frau, die (Nakscha) aufmalt.

Ich trunk die Kaffee mit ihnen, und  schaute an wie die Frau die Hände der Braut aufmalt, dabei viel Geschichte erzählt  und mir Fragen stellt, ob es bei uns auch Nakscha  gibt, sie fragte auch  nach unser Essen,  Lieder, Tanzen und nach die Situation meiner Familie in Syrien, weil da  die Regierung  sehr brutal mit den eignen Volk vorgehet .

Dann schlug Hussines Mutter vor, dass wir ( Hussi und ich) uns auch die Nakscha machen lassen. Die Frau malte mir meine Hand auf, für Hussi malte sie die Hand und eine kleine Schmetterling  auf der Schulter.

Am Abend war richtig viel los, die ganze Familie war beschäftig, jeder schminkte sich, bekleidete sich….usw

Ein Paar Gäste kamen auch und wir fuhren alle zusammen  zum  Saal, in dem die Hochzeit gefeiert wurde. Im Saal tanzten und fotografierten  wir. im meinem Kopf war immer eins los, ich verglich die kurdische und die tunesische Hochzeit miteinander und fand  viel Ähnlichkeiten zwischen die beiden.

Um mittenacht kamen wir erschöpft nach Hause. Wir schliefen so tief bis zum Morgen.

Um 08.00 Uhr standen wir auf, frühstückten, duschten und machten uns  bereits  auf dem Weg nach Tunes, die Hauptstadt von Tunesien.

Wir fuhren mit dem Bus, auf dem Autobahn befand sich viel Bäume und schöne Blumen, In einer Stunde  waren wir in Hauptstadt,  zuerst besuchten wir die berühmte Straße  von Tunes (Scharea Habib Abou Rikiba),und dann die alte Stadt, in der auch die vielfältige Märkte sich befindet, und schauten wir  die  alte Dinge an und kaufte mich Paar Schmücke.

Um 16 Uhr  fuhren wir nach Sidi bou Seid, die Stadt mit Blick auf das Meer und mit den Häuser, die mit weiß und blau gestrichen sind,  gibt sich einen besondere Charakter.

Wir blieben leider nicht lang da , weil wir nach Bizert  zurück mussten, und weil es so schwer Verkehrsmitteln an Abend zu finden, und Hussi meinte, das ist nach der Revolution so geworden.

Wie liefen durch die Stadt und kauften uns (Ftiera), es ist ein süßiges  gebackenes Brot. Und was hier auch sehr auffällig war, dass ich Wasser kaufen wollte, aber der Verkaufe konnte mich überhaupt nicht verstehen, Obwohl ich arabisch sprach und  die Wörter  deutlich wie möglich ausdrückte.

Also muss man einfach zugeben, dass es  zwischen der syrischen und tunesischen  Dialekt einen großen Unterschied gibt.

Um 22 Uhr waren wir wieder Zuhause.

Habibi Bou Rikiba Strasse
Das große Theatre in Tunes
Hussi und Ich in Sidi Bou Sead
Marina von Sidi Bou Sied
Ein bekannter Café in Sidi Bou Seid
Ein Kirche in Tunes

Meine Reise nach Tunesien (Fotos) 1

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Fast vor einem Monat wollte ich über meine Reise nach Tunesien schreiben,aber leider hatte ich überhaupt keine Zeit, ich war mit Zulassung, Aufenthaltserlaubnis und der Arbeit  beschäftigt.

Ehrlich gesagt, niemals dachte ich, nach Tunesien zu fliegen. Aber ich habe eine tunesische Freundin, die mir vorschlug, zu ihr zu fliegen und ich war einfach sehr begeistert,  sagte sofort  zu  und buchte ein paar Tage später ein Ticket.

05.07.2011 war der Tag meiner Reise, um 23:30 reiste ich von Köln-Bonn Flughafen ab.

Um 02.15 Uhr kam ich in Tunes an, und von der ersten Sekunde fühlte ich die tunesische Luft, die  nach Meer riecht  und die mir von Houssaina (meine Freundin, die ich lieber Hussi nenne) immer mit liebevollem Gefühl beschrieben wurde,

Da warteten sie und Hisham (Ihr Cousin) auf mich.

Ich grüßte die beiden und  wir fuhren mit Hishams Auto nach Bizert, die Heimstadt von Hussi. Obwohl sie und ich erschöpft waren, da sie mit der Hochzeit ihrer Schwester beschäftigt war,  und ich von der Reise kaputt war, sprachen wir den ganzen weg. Sie erklärte mir ab und zu die Dinge, die uns begegneten. Wir konnten sowieso nicht viele Dinge sehen, weil es dunkel war.

Also wir waren fast um 04.00 Zuhause, die Familie war beim Schlafen, trotzdem standen sie ganz kurz auf,  küssten  uns und wieder gingen sie schlafen.

Hussi und ich aßen ein paar Süßigkeiten,  putzten uns die Zähne und gingen schlafen.

Und das war gegen 05.00 Uhr morgens. Aber als wir  schlafen wollten, fingen die Hunde an ohne Unterbrechung  zu bellen, Hussi merkte, dass ich nicht schlafen kann, sie fang zu lachen an und sagte,(das ist das erste Mal, dass die Hunde bis zu dieser Uhrzeit bellen )und sie lachte weiter und sagte( tija, die Hunde grüßen dich sogar, und meinen , Du bist herzlich Willkommen in Bizert) ich lachte auch und versuchte zu schlafen.

Es ist 08:00 Uhr  ich stehe  ganz fit auf und denke  (Oh mein Gott, ich habe einhalb Tage verpasst ,es ist bestimmt schon 12.00 oder 13:00 Uh ) aber  ich war richtig schockiert , als ich wusste , es ist noch so früh und dass wir nur ein paar Stunden eigentlich schliefen .

Heute ist ein Tag von der Hochzeitsparty. In Tunesien feiert man die Hochzeiten normalerweise 7 Tage.  Ich  bekomme  leider nur die letzten zwei Tage mit.

Wegen der Hochzeit war die ganze Familie von Hussi zu Besuch, also Ihre Oma, die Tanten, die Onkels und die Nachbarn sogar. Wir grüßten und küssten uns gegenseitig und ich lernte die ganze Familie kennen. Wir quatschten über alles und besonders über die Hochzeiten. Dann saßen wir alle zusammen und aßen. Das Essen schmeckte mir gut, aber es war scharf, sodass ich die ganz Zeit Wasser oder Saft schlucken musste.

Danach gingen  Hussi und ich durch Bizert spazieren. Aber leider  hatten wir diesem Tag  keine Zeit , um die Stadt richtig kennen zu lernen. Wir gingen durch den Markt, ich fotografierte Kinder , Straßen und den Mark aber dabei hatte ich immer Panik, dass jemanden mich hält, um mich vom Fotografieren zu verbieten

Am Abend  waren die Familie der Braut von der Familie des Mannes zum Essen eingeladen,  ich ging  mit und genossen das scharfe Essen wieder.

Um mittenacht fuhr der Onkel von Hussi uns zu einem kleinen Dorf, das auch am Meer lag und das Rafraf hieß.  Wir verbrachten zwei Stunden da und fuhren wieder nach Hause (Bizert) zurück.

Um 03:00 Uhr gingen wir schlafen.

In anderen Artikeln werde ich über den Rest meiner Reise berichten

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Münster-Als ich in Syrien war, hörte ich oft von  Kölner  Karneval. Leider konnte ich  nur erst dieses Jahr an Kölner Karneval teilnehmen.

Also, Am Montag 07.03.2011 um 08:34 Uhr fuhren meine Freunde und  ich von Münster ab, um 10:30 kommen wir Köln an.

Aber muss man sagen, dass der Karneval im Zug schon anfing, manche ziehen die Kostüme an,  manche schminken sich, manche malen sich,  und manche trinken schon Bier.

Im Köln Hauptbahnhof ging es los, die Leute fingen an zu singen, schreien, sich begrüßen und zum Tod lachen, ohne dass es richtiger Grund dazu gab.

Eigentlich mussten wir mehr als halb Stunde da warten, da viel von uns auf die Toilette musste.

Aber endlich waren wir draußen, unter offener und sonniger Himmel, und fang jeder von uns an sich einen Platzt zu suchen,  um verteilten Süßigkeiten zu bekommen. Wir sammelten ein paar Schokoladentafel, ging spazieren, trunken, lachten, fotografierten und führten kleine Gespräche mit den Leuten.

Schließlich Als wir keine Kräfte mehr hatten, fuhren wir nach unserer schönen beliebten Stadt Münster zurück.

Am nächsten Tag wollte ich mich mehr über diesen Karneval informieren, habe ich also im Internet recherchiert, und das ist, was ich gefunden habe,

Der Kölner Karneval findet jährlich in Köln statt. Die Session des rheinischen Volksfestes beginnt am „Elften im Elften“ um „Elf Uhr Elf“ und steigert sich schrittweise: nach der ruhigen Weihnachtszeit beginnen ab Neujahr die verschiedenen Karnevalssitzungen und -bälle mit Auftritten von Büttenrednern, Tanz- und Musikgruppen. Am Donnerstag vor Aschermittwoch, dem Tag der Weiberfastnacht, wird um 11:11 Uhr der Straßenkarneval eröffnet. Von diesem Zeitpunkt an feiern die Jecken in den Kneipen und auf der Straße bis Aschermittwoch. Am Karnevalssonntag finden die Kölner Schull- un Veedelszöch statt. Die besten Fuß- und Wagengruppen der Veedel werden dabei prämiert und dürfen am Rosenmontagszug teilnehmen. Daneben veranstalten viele Veedel zwischen Karnevalsfreitag und Karnevalsdienstag eigene Umzüge. Der offizielle Höhepunkt des Kölner Karnevals („Kölsche Fasteleer“) ist der am Rosenmontag stattfindende Rosenmontagszug.

Erwähnenswert ist auch, Das Motto dieses Jahres erläuterte “Köln hat was zu Beaten” sollte an die bunten 60er und 70er Jahre erinnern und dabei die kölschen Musikszene würdigen, die in diesem Zeitraum den “Beat” in den Karneval brachten.

 

 

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Angelika Wibbeler und Hevron, Foto: Swaantje Hehmann

Multikulturelles Theaterprojekt „Weltvorstellung“ im Emma-Theater

Osnabrück. Wie anders leben doch die Frauen in Deutschland. Hier dürfen sie Karriere machen und frei über ihr Leben entscheiden. In ihrer Heimat sei das anders, sagt die junge Kurdin. Dort sei fast jeden Tag zu hören, dass sich wieder eine Frau umgebracht habe, weil sie die Unterdrückung nicht mehr ausgehalten habe. Während die Syrerin Hevron das erzählt, verschwindet die auf dem Boden liegende Tänzerin Claudia Braubach im Hintergrund unter einem schwarzen Tuch.

„Weltvorstellung“ heißt das Stück, zu dem diese Szene gehört und das nun im Emma-Theater zu sehen war. Der Titel ist doppeldeutig zu verstehen: Sechs Migranten stellen darin ihre Welt vor und sagen, wie sie sich die Welt vorstellen. Fast alle leben sie im Osnabrücker Rosenplatzviertel, wo Regisseurin Stephanie Freericks das Projekt realisiert hat.

Herausgekommen sind mal wütende, mal witzige, mal traurige Geschichten, die größtenteils auf den tatsächlichen Erlebnissen der Darsteller beruhen. Da springt etwa Shida Ramadhani Nduni aus dem Publikum auf die Bühne, um vom Leben im Flüchtlingslager Hesepe-Bramsche zu erzählen. Wo man selten allein ist, weil in den Zimmern fünf bis sechs Betten stehen. Wo die Kinder sich langweilen. Das alles, schließt er seinen Vortrag sarkastisch, sei wohl die deutsche Gemütlichkeit.
Grundlage für die meisten Szenen waren Biografiebögen, die die Darsteller im Laufe des Projektes ausgefüllt haben. Zu diesem dokumentarischen Element des Stücks kommen Bewegungssequenzen, in denen sich Angelika Wibbeler, Margareth Flick, Hevron und Daniela Dandrea zu Musik über die Bühne bewegen und sich Worte wie Bälle zuwerfen.

„Integration ist Überforderung, Anspruch und Stress“, sagt Margareth Flick in einer dieser Szenen etwa. Wie schwer es sein kann, in einem fremden Land Fuß zu fassen, zeigt auch eine Szene, die Regisseurin Freericks in leicht veränderter Form aus dem Film „I Broke My Future – Paradies Europa“ übernommen hat: Stellvertretend für einen Asylbewerber, stellt Angelika Wibbeler dar, dass dessen Leben nur noch aus Arbeiten und Schlafen besteht. Ist es das wert, um seine Papiere zu bekommen?, fragt sie sich in der Rolle. Unterstützt wird Wibbeler von Tänzerin Claudia Braubach. Sie gehörte von 1999 bis 2005 zu Gregor Zölligs Tanzensemble am Theater Osnabrück. Bei „Weltvorstellung“ steht sie auf der Bühne und hat auch die Bewegungssequenzen choreografiert.

Das Sextett der Amateur-Darsteller wird von Döndü Dogan komplettiert, die in einem Monolog dafür wirbt, dass alle Menschen eine Einheit bilden. Ganz gleich, aus welcher Kultur sie kommen. So kommen viele unterschiedliche Welten und Vorstellungen zusammen. Das nur 45 Minuten dauernde Stück gibt so einen schönen Einblick in Geschichten, die so gut wie nie im Theater vorkommen. Und zeigt, dass es in einer kleinen Stadt wie Osnabrück viele Welten gibt.

Angelika Wibbeler und Hevron, Foto: Swaantje Hehmann

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung
30. November 2010

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Länderabend Kurdistan

Studierende aus aller Welt stellen ihre Herkunftsländer vor.
Eintauchen in eine fremde Kultur – mit allem was dazu gehört: Land, Leute, Kultur, Kulinarisches. Möglich macht das die Reihe „Länderabend“, die das Erstsemesterbüro der „Brücke“ in Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Deutsch als Fremdsprache und den ausländischen Studierendenvereinen für das kommende Semester organisiert hat.

Rubrik: Vorträge, Vorlesungen

Zeitraum: Mi 17.11.2010, 20 Uhr

Ort:

Die Brücke, Café Couleur

Eintritt: Der Eintritt ist frei!

 

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Wie alle ausländischen Studenten musste ich vor zwei Monaten meine Aufenthalterlaubnis verlängern, aber was nicht wie bei  allen ausländischen Studenten war, dass ich getestet wurde, bevor ich den Aufenthalt verlängern durfte.
Als die Ausländerbehörde  mir mitteilte, wusste ich nicht, welchen Test ich machen soll.
Dann habe ich verstanden, dass es ein „Terrortest“ ist .
aber warum ich diesen Test machen soll,wusste ich auch nicht, bis ich zur Ausländerbehörde ging.
da sagten sie:“Sie kommen aus Syrien, deswegen müssen sie getestet werden)
Ich war so schockiert, als ich das hörte: Syrien ist das Land, in dem ich für lange Zeit unter der Regierung litt und heutezutage soll ich darunter weiter leiden,obwohl ich gar nicht mehr da bin.
Alle Menschen, deren Namen auf der schwarzen Liste stehen, müssen diesen Test machen, dann entscheidet Deutschland ,
wer schuldig ist und wer schuldlos ist.
Solche Maßnahmen gegen die Ausländer finde ich sehr beleidigende Maßnahme nicht nur für uns, sondern auch für Deutschland als ein demokratische Land.
was ich noch sagen möchte, dass wir schon genug unter unserer Länder gelitten haben, deshalb: Lassen Sie uns einmal fühlen, dass wir, wie normale Menschen, ohne Angst und Sorge leben können.

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