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Archive for Mai 2011

Die kurdische Verein Helin demonstrierten gestern(28.05.2011) bereits eine Demo gegen das Regime in Syrien und appellierten, das Massaker an syrischen Demonstranten zu stoppen.

seit(15.03.2011) demonstrieren die Leute in Syrien gegen den Machthaber (Baschar el-assad) und fordern seinen Rücktritt,aber stattdessen geht das Regime immer härter gegen die Demonstranten vor.

Bis jetzt sind beriets tausende von den Demonstranten entweder Tote oder inheftierte.

 

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Es war ein Entführungsdrama, das am 5. März 2010 für Schlagzeilen sorgte. Weil ihre eigene Familie gegen die Beziehung der 19-jährigen Kurdin mit ihrem deutschen Freund war, wurde die junge Frau geschlagen, gewürgt und ins Ausland verschleppt. Ein Martyrium unvorstellbaren Ausmaßes.
Ihre Mutter (52), ihre Schwester (24) und ihre beiden Brüder (25 und 30) zerrten sie aus ihrem Auto, misshandelten die 19-Jährige und wollten sie nach Syrien verschleppen und dort einsperren, bis sie sich von ihrem Freund lossagt. Doch der Plan scheiterte, die Frau wurde in Italien von der Polizei befreit.

Jetzt wurden ihre Familienmitglieder für das brutale Geschehen bestraft. Das Schöffengericht Münster verhängte gegen die Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung empfindliche Strafen. Die Mutter als Haupttäterin wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Gegen den 30 Jahre alten Bruder verhängte das Gericht eine Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung. Der jüngere Bruder kam mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr davon und die Schwester erhielt wegen unterlassener Hilfeleistung acht Monate auf Bewährung.

Der Vorsitzende zeigte in seiner Urteilsbegründung noch einmal den Tathergang auf. Demnach hatte die Angeklagten die 19-Jährige unter einem Vorwand zu einem Parkplatz an der Autobahn gelockt, Sie wurde misshandelt, ins Auto verfrachtet. Dann gab der Fahrer Gas. Ziel war zunächst der italienische Fährhafen Ascona. Von dort sollte die Frau über Griechenland nach Syrien gebracht werden. Doch soweit kam es nicht. Eine aufmerksame Touristin sah die junge Frau weinen und verständigte die Polizei.

Zum Prozessauftakt hatten die Angeklagten die Tatvorwürfe vehement abgestritten. Sie wollten von Schlägen und Würgeattacken nichts wissen. Sie betonten, dass man in Italien habe gemeinsam Urlaub machen und nur mit der 19-Jährigen reden wollen. Doch die Geschädigte hatte ihre Familie schwer belastet. Ihr Freund sei ihrer Familie schon immer ein Dorn im Auge gewesen. „In unserer Kultur gehörte es sich nicht, mit einem Deutschen eine Beziehung zu unterhalten“, habe ihre Mutter immer gesagt.

Das Gericht hielt die Schilderung der 19-Jährigen für glaubwürdig und würdigte die Einlassungen der Angeklagten als Schutzbehauptungen.
Der Staatsanwalt hatte in seinem Plädoyer von einem „Akt der Barbarei und Selbstjustiz in gröbster Form“ gesprochen. Er hatte für die Mutter als Haupttäterin, die Tochter heftig gewürgt habe, eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren und für den Bruder drei Jahre beantragt.

http://www.westfaelische-nachrichten.de

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Nach einer großangelegten Verhaftungswelle haben sich die Oppositionellen nicht einschüchtern lassen. Obwohl das Schicksal der Inhaftierten nach wie vor unklar ist, gingen nun auch in Qamischli, Amuda, Ras al-Ain, Derbassieh sowie in Ain al-Arab in der Provinz Aleppo jeweils tausende Kurden, die etwa zehn Prozent der Landesbevölkerung ausmachen, und assyrische Christen auf die Straße.

Der Generalsekretär der Kurdischen Jakiti-Partei, Ismail Hami, erklärte gegenüber dem arabischen TV-Sender Al Jazeera: “Die Kurden weiten nun ihre Teilnahme an den Demonstrationen für Freiheit aus, an der Seite der syrischen Mitbrüder.” Den Eingriff der Armee verurteilte er. Damit zeigt sich die größte ethnische Minderheit des Landes, die in vielfacher Weise diskriminiert wird und bis vor kurzem gar als weitgehend rechte- und staatenlos galt, solidarisch.

Polizei feuert trotz angekündigtem Schießverbot in die Menge

Mittlerweile dauern die Unruhen bereits seit zwei Monaten an. Die Massenproteste forderten nach UN-Schätzungen bisher 700 bis 850 Tote. UN-Sprecher Rupert Colville zeigte sich über die Lage in Syrien “tief besorgt”. Trotz eines angekündigten Schießverbotes feuerten Polizisten in der westlichen Stadt Homs in die Menge. Mindestens ein Demonstrant kam ums Leben.


deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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Die in Syrien vermisste Journalistin Dorothy Parvaz von al-Dschasira Englisch soll in den Iran überführt worden sein, meldet der Nachrichtensender. „Wir fordern Informationen der iranischen Behörden und Dorothys sofortige Freilassung“, sagte ein Sprecher des Senders in einer Stellungnahme am Mittwoch.

In einer Mitteilung der syrischen Behörden habe es geheißen, Parvaz habe versucht, illegal mit einem abgelaufenen iranischen Pass in Syrien einzureisen und sei daraufhin am ersten Mai in den Iran gebracht worden.

Der iranische Außenminister habe am darauffolgenden Tag gesagt, er wisse nichts von Parvaz‘ Aufenthaltsort, berichtet al-Dschasira weiter. Er habe die syrische Regierung aufgefordert, den Fall aufzuklären

*Parvaz, die seit dem Jahr 2010 für al-Dschasira arbeitet und berichtet, hat die iranische, kanadische und US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Taz.de

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