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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Am Samstag  den 18.08.2012 hat „Slutwalk“ Münster einen Protest organisiert und  zwischendurch gab es Kundgebungen von den Organisatoren.  Das Ganze hat fast 2 Stunden gedauert. Ich will nicht viel dazu sagen, das war einfach Wahnsinnig schön, Laut, Power und Wütend.  Wir, Frauen und „Männer“ mit kurzen Röcken, Kleidern oder offenem Oberteil schrien  ganz laut gegen sexuelle Gewalt aber auch  für Pussy Roit,  Transgender und Homosexualität.

Als Kurdische Frau musste ich, ehrlich gesagt, die ganze Zeit daran denken, ob irgendwann die Frauen sich dazu wagen und es laut zu sagen:

–          Ich bin „ Slutwalk“

–          Wir sind keine Schlampen, weil wir Sex haben, wann, wie und mit wem wir es wollen.

–          Es kann nicht sein, aufgrund unserer Kleidung, Selbstdefinition, sexueller    Ausrichtung oder unserem gewählten Geschlecht vergewaltigt zu werden.

–          Oder einfach schreien (Es reicht mir jetzt).

Ich hoffe, dass ich durch ein Paar Fotos, die ich fotografiert habe, euch einen klaren Blick  zu schaffen.

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Münster-In Düsseldorf organisierte die Koalition der Jugend (Sawa) eine Kundgebung für die Solidarität mit den Menschen in Syrien und für den ermordeten kurdischen Politiker (Maschaal Tammo) eine Kundgebung, die um 14:00 anfang und rund 75-100 Kurde daran teilnahm.

Die Teilnehmer trugen die kurdische Fahne als auch die syrische Fahne der Unabhängigkeit.

Auf der Kundgebung war Alan Suleiman, der in Deutschland lebt und Politikwissenschaft in Dänemark studiert.

Alan Suleiman, der Mitglied in der Koalition der Jugend(Sawa) ist, teilte mir mit, dass er gestern mit diejenigen Kurden war, die in Berlin die syrische Botschaft drangen.

Er erzählt weiter“ ich bin erst heute morgen um 07:00 nach Hause gekommen , hab noch nicht geschlafen, wir wollte hier in Düsseldorf auch was machen“

Und Alan Suleiman klagte sich über die geringe Anzahl der Teilnehme an der Kundgebung „es gibt zahlreiche Kurde in Düsseldorf und ihre Umgebung, aber trotzdem kommen nur wenige Leute zu Demonstrationen“ und er begründete es“ vielleicht haben sie immer noch  Angst vor dem Regime in Syrien“

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Ein syrischer Soldat, der auch einer deutschen Staatsangehörigkeit hat, bezeugt in Arabisch und in Deutsch*, was in der Wirklichkeit in der Armee und in Syrien gescheht.

*Nur erste 50 Sekunden sind in Arabisch und dann fängt er Deutsch an zu sprechen

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Der kurdische Sänger (Şivan Perwer) singt in  arabischer Sprache für die Freiheit , obwohl er gar kein Arabisch kann.In diesem lied salutiert er Bou Azizy, Hamze Al-khatib und der syrische Sänger Semih Sheker, der auch für ein Paar Jahren für Şivan Perwer sang.

**Şivan Perwer ist (13 Dez 1955) in der Türkei geboren und lebt heutezutage in Deutschland.

Er besingt die Schicksal der Kurden, die Freiheit sowie auch die kurdische Traditionel.

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Die kurdische Verein Helin demonstrierten gestern(28.05.2011) bereits eine Demo gegen das Regime in Syrien und appellierten, das Massaker an syrischen Demonstranten zu stoppen.

seit(15.03.2011) demonstrieren die Leute in Syrien gegen den Machthaber (Baschar el-assad) und fordern seinen Rücktritt,aber stattdessen geht das Regime immer härter gegen die Demonstranten vor.

Bis jetzt sind beriets tausende von den Demonstranten entweder Tote oder inheftierte.

 

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Münster-Als ich in Syrien war, hörte ich oft von  Kölner  Karneval. Leider konnte ich  nur erst dieses Jahr an Kölner Karneval teilnehmen.

Also, Am Montag 07.03.2011 um 08:34 Uhr fuhren meine Freunde und  ich von Münster ab, um 10:30 kommen wir Köln an.

Aber muss man sagen, dass der Karneval im Zug schon anfing, manche ziehen die Kostüme an,  manche schminken sich, manche malen sich,  und manche trinken schon Bier.

Im Köln Hauptbahnhof ging es los, die Leute fingen an zu singen, schreien, sich begrüßen und zum Tod lachen, ohne dass es richtiger Grund dazu gab.

Eigentlich mussten wir mehr als halb Stunde da warten, da viel von uns auf die Toilette musste.

Aber endlich waren wir draußen, unter offener und sonniger Himmel, und fang jeder von uns an sich einen Platzt zu suchen,  um verteilten Süßigkeiten zu bekommen. Wir sammelten ein paar Schokoladentafel, ging spazieren, trunken, lachten, fotografierten und führten kleine Gespräche mit den Leuten.

Schließlich Als wir keine Kräfte mehr hatten, fuhren wir nach unserer schönen beliebten Stadt Münster zurück.

Am nächsten Tag wollte ich mich mehr über diesen Karneval informieren, habe ich also im Internet recherchiert, und das ist, was ich gefunden habe,

Der Kölner Karneval findet jährlich in Köln statt. Die Session des rheinischen Volksfestes beginnt am „Elften im Elften“ um „Elf Uhr Elf“ und steigert sich schrittweise: nach der ruhigen Weihnachtszeit beginnen ab Neujahr die verschiedenen Karnevalssitzungen und -bälle mit Auftritten von Büttenrednern, Tanz- und Musikgruppen. Am Donnerstag vor Aschermittwoch, dem Tag der Weiberfastnacht, wird um 11:11 Uhr der Straßenkarneval eröffnet. Von diesem Zeitpunkt an feiern die Jecken in den Kneipen und auf der Straße bis Aschermittwoch. Am Karnevalssonntag finden die Kölner Schull- un Veedelszöch statt. Die besten Fuß- und Wagengruppen der Veedel werden dabei prämiert und dürfen am Rosenmontagszug teilnehmen. Daneben veranstalten viele Veedel zwischen Karnevalsfreitag und Karnevalsdienstag eigene Umzüge. Der offizielle Höhepunkt des Kölner Karnevals („Kölsche Fasteleer“) ist der am Rosenmontag stattfindende Rosenmontagszug.

Erwähnenswert ist auch, Das Motto dieses Jahres erläuterte “Köln hat was zu Beaten” sollte an die bunten 60er und 70er Jahre erinnern und dabei die kölschen Musikszene würdigen, die in diesem Zeitraum den “Beat” in den Karneval brachten.

 

 

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Am 29. 5. 2010 wurde Yasmin Schaschs Ausstellung bei kargah in Hannover-Linden eröffnet. Yasmin Schasch ist 1983 in Aleppo, Syrien, geboren. Sie stammt aus einer kurdischen Familie. Im Alter von 13 Jahren wurde sie aus der Schule genommen, um die Familie, vier jüngere Geschwister, zu versorgen.

Die Mutter war erkrankt. Mit neun Jahren fing sie an zu malen, die Familie verbot dies jedoch strikt. So malte sie heimlich bei Freunden. Eine künstlerische Ausbildung erhielt sie nicht.

Mit 19 Jahren wurde sie verheiratet. Kurz nach ihrer Heirat folgte sie ihrem Mann im März 2004 nach Deutschland, der, ebenfalls Kurde, sich in Syrien für die Rechte der kurdischen Minderheit einsetzte und deshalb mit Gefängnisstrafe rechnen musste. Nach acht Monaten Aufenthalt im Asylbewerberlager wurde die Familie in den Landkreis Goslar geschickt. Ihr Mann beantragte politisches Asyl. Der Asylantrag wurde abgelehnt. Als seine Frau war Yasmin in das Asylverfahren integriert. Die Familie erhielt eine befristete Duldung. Im März 2007 wurde ihr Sohn geboren. Im Dezember 2009 trennte sich Yasmin Schasch von ihrem Ehemann und zog im Juni 2010 in ihre eigene Wohnung.

Sie wird wegen der Trennung von ihrem Ehemann von der eigenen Familie sowie der Familie ihres Ex-Mannes in Syrien massiv bedroht.

Sie ist wegen des Rückübernahmeabkommens mit Syrien, das seit dem 1. 1. 2010 in Kraft ist, von Abschiebung bedroht. Zurzeit läuft ein Verfahren zur Erlangung eines Aufenthaltsrechtes in Deutschland.

In Deutschland wagte sie ihre Bilder zum ersten Mal in Groß  Döhren auszustellen, die erste größere und von der Presse beachtete Ausstellung

fand im Oktober 2009 im Kulturverein Lewer Däle Liebenburg e. V.statt,, was für sie nicht ungefährlich war. Die Bilder von Yasmin Schasch erzählen von einer nicht gerade

fröhliche Situation. Verbot, Gewalt, Zweifel und Gefangensein sind in den Bildern lesbar. Eine bittere Situation, die leider Tatsache und  Realität ist. In Yasmins Bildern spielen Frauen die Hauptrolle. Frauen, die traurig, verzweifelt und ratlos sind

und Angst vor Männern haben. Der Baum ist in ihrer Kultur ein Symbol für Chancen.

Die Farbe Schwarz steht in ihren Bildern für Bosheit und Gewalt. Die Farbe Grün symbolisiert Freiheit. Die Knöpfe, die hier und da zu sehen sind, assoziieren Verschlüsse: „Mädchen, das darfst du nicht!“. Oder „eine Frau hat nichts draußen zu suchen“.In einigen Bildern von Yasmin sind Frauen als Hexen dargestellt. Eine Frau, die sich gegen Islam und Tradition wehrt, ist eine Schlampe und muss verbrannt werden.

Wir sehen aber auch Hoffnung und einen starken Willen in ihren Bildern, obwohl die Blumenbilder in so genannten kalten Farben gehalten sind. Sogar Schönheit ist schmerzlich.

(Interkulturelle StadtteilZeitung) Von Minoo Khajeh Aldin

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