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Archive for the ‘Kunst’ Category

Der kurdische Sänger (Şivan Perwer) singt in  arabischer Sprache für die Freiheit , obwohl er gar kein Arabisch kann.In diesem lied salutiert er Bou Azizy, Hamze Al-khatib und der syrische Sänger Semih Sheker, der auch für ein Paar Jahren für Şivan Perwer sang.

**Şivan Perwer ist (13 Dez 1955) in der Türkei geboren und lebt heutezutage in Deutschland.

Er besingt die Schicksal der Kurden, die Freiheit sowie auch die kurdische Traditionel.

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Münster, Bave Salah ist ein kurdischer Sänger und ist 1952 in Gorda geboren, Gorda liegt im kurdischen Teil Syriens in Afrin.

Im Alter von 27 Jahren fing er an zu singen, im Jahr 1984 trat er einer kurdischen Folklore- Gruppe (Armanc) bei und nahm jedes Jahr am kurdischen Nationalfest NEWROZ teil.

Im Jahr 2002 wurde er zum ersten Mal vom syrischen Geheimdienst festgenommen. Dieser untersagte ihm das Singen in kurdischer Sprache. Da Bave Salah sich aber seiner Muttersprache sehr verbunden fühlte, gab er seine Tätigkeit als Sänger nicht auf, obwohl ihm durchaus bewusst war, dass damit sein Leben massiv gefährdet würde.

Im Jahr 2010 wurde er  mehrmals verhaftet- zum letzten Mal  am 24.01.2011. Seitdem weiß niemand wo sich Bave Salah aufhält Er lebt in völliger Isolation und seine Familie berichtet, dass er am Abend der Verhaftung sehr krank war und keine Medikamente mitnehmen durfte.

Erwähnenswert ist auch, dass der Sohn von Bave Salah (Sherzad Efrini) auch Sänger ist und ebenfalls zweimal wegen seiner Lieder verhaftet und gefoltert wurde. Deswegen flüchtete er vor ein paar Jahren nach Schweden und stellte dort einen Asylantrag.

Sherzad kann jetzt für die Liebe und die Freiheit singen-und zwar immer in kurdischer Sprache aber nicht ohne Sorge um seinen Vater.

Aufgrund dieses Drucks und des Isolationszustandes appellieren viele Syrer und vor allem die Kurden an alle internationalen Organisationen, Menschenrechtsvereine und insbesondere an diejenigen, welche sich für das Recht von politisch Gefangenen einsetzen.

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Sechs Jahre Haft, 20 Jahre Berufsverbot: Das Gerichtsurteil gegen den iranischen Filmemacher Jafar Panahi hätte kaum drastischer ausfallen können. Zusammen mit dem international bekannten Regisseur ist auch sein Kollege Mohammed Rasulof verurteilt worden.

Teheran – Es ist der Versuch, einen prominenten Kritiker mundtot zu machen: Sechs Jahre lang soll der iranische Filmemacher Jafar Panahi in Haft kommen – und darüber hinaus hat ihn das Gericht mit einem 20-jährigen Berufs- und Reiseverbot belegt. Panahi müsse wegen „Propaganda gegen das System“ ins Gefängnis, sagte seine Anwältin Farideh Gheirat am Montag der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Nach Verbüßung der Haftstrafe dürfe er weder Filme drehen, noch Drehbücher schreiben und auch keine Interviews geben. Gheirat kündigte Berufung gegen das Urteil an. Wie Panahi wurde in einem ähnlichen Verfahren der iranische Regisseur Mohammed Rasulof zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Dies teilte laut Isna dessen Anwalt Iman Mirsadeh mit.“>Panahi zählt zu den im Ausland bekanntesten Regisseuren aus dem Iran. Er erhielt unter anderem bei der Berlinale 2006 den Silbernen Bären für sein Werk „Offside“. 2000 wurde er beim Filmfestival von Venedig für den Film „Der Kreis“ mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet, 1995 gewann er die Goldene Kamera in Cannes mit dem Film „Der weiße Ballon“. Trotz ihres internationalen Erfolgs sind die meisten seiner Filme im Iran der Zensur zum Opfer gefallen.

Panahi, der offen die Oppositionsbewegung gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad unterstützt, war im Februar 2010 die Ausreise verweigert worden, als er nach Deutschland fliegen wollte, um an der Berlinale teilzunehmen. Bei einer Trauerfeier der Oppositionsbewegung für die Menschen, die bei der Niederschlagung der Demonstrationen 2009 ums Leben kamen, wurde Panahi am 1. März 2010 gemeinsam mit 16 Mitstreitern in seinem Haus in Teheran verhaftet – darunter auch seine Frau und seine Tochter. Die meisten der Verhafteten kamen kurze Zeit später wieder frei. Panahi konnte erst nach knapp drei Monaten gegen Zahlung einer Kaution von umgerechnet rund 164.000 Euro vorläufig das Gefängnis verlassen. Während seiner Haft war er aus Protest in einen Hungerstreik getreten.

Die Festnahme des Filmemachers hatte international Proteste hervorgerufen, denen sich auch Star-Regisseure wie Steven Spielberg, Martin Scorsese und Oliver Stone anschlossen.

Der 1973 geborene Mohammed Rasulof, der gemeinsam mit Panahi verurteilt wurde, hatte unter anderem im Jahre 2008 eine Dokumentation über Zensur und Informationstechnologie im Iran gedreht. Für den Film „Baad-e-Daboor“ war Rasulof durch den Iran gereist, um zu dokumentieren, wie illegal verkaufte Satellitenschüsseln überall im Land zum Werkzeug einer neuen Generation werden. „Durch das Umlegen eines Schalters sind Menschen, denen jeder Zugang zur Welt bislang versperrt war, plötzlich überwältigt von Musik, Nachrichten und Meinungen im weltumspannenden Maßstab“, schrieb die New Yorker Zeitschrift „The Sun“ über den Film. „Wir erleben, wie die Technologie eine ganze Generation dazu ermächtigt, sich Mausklick für Mausklick aus der Ignoranz zu befreien.“

Der Spiegel

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Eine Gemäldeausstellung gegen Genitalverstümmelungen in der irakischen Region Kurdistan wurde am Sonntag in der kurdischen Stadt Qeladize, die 135 Kilometer Female circumcision, xatanakrdnnördlich der Provinzhauptstadt Suleimaniya liegt, eröffnet. Die Ausstellung ist Teil einer Kampagne gegen die lange etablierte Verstümmelung von Mädchen in der konservativen kurdischen Gesellschaft.


Genitalverstümmelung, die gleichgesetzt wird mit der „Beschneidung” von Jungen, ist, so haben Studien des letzten Jahres herausgefunden, in der irakisch-kurdischen Gesellschaft weit verbreitet. Diese brutale „Beschneidung“ von Mädchen beinhaltet allerdings das Wegschneiden aller sexuell stimulierenden Teile sowie das teilweise Zunähen der weiblichen Vagina – mit erheblichen gesundheitlichen und psychischen Langzeitfolgen für die Frauen. Damit soll das sexuelle Verlangen von Mädchen abgetötet werden. Einige geistig Zurückgebliebene betrachten diese perverse Verstümmelung als Teil der islamischen Kultur.

Der Maler Aras Abdul-Wahab sagte zu dieser Ausstellung: „Alle Gemälde verurteilen die weibliche Genitalverstümmelung und Unterdrückung von Frauen, die ausdrückt, dass sie nichts in der Gesellschaft zu sagen und keine verteidigende Autorität haben.“ Die 24 Gemälde sollen als Teil der Kampagne gegen die Verstümmelung dienen. Ausstellungsbesucherin Shawnim Mohammed, 31, sagte, solche Aktivitäten seien „sehr notwendig” in der kurdischen Gesellschaft, um die Menschen zu erziehen. „Diese Praxis muss ausgerottet werden, ebenso wie andere Methoden zur Unterdrückung der Frau.“

Die Ausstellung ist die neunte exklusive Ausstellung des Malers Aras Abdul-Wahab.

ms/ck AKnews

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