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Posts Tagged ‘Syrien’

Die in Syrien vermisste Journalistin Dorothy Parvaz von al-Dschasira Englisch soll in den Iran überführt worden sein, meldet der Nachrichtensender. „Wir fordern Informationen der iranischen Behörden und Dorothys sofortige Freilassung“, sagte ein Sprecher des Senders in einer Stellungnahme am Mittwoch.

In einer Mitteilung der syrischen Behörden habe es geheißen, Parvaz habe versucht, illegal mit einem abgelaufenen iranischen Pass in Syrien einzureisen und sei daraufhin am ersten Mai in den Iran gebracht worden.

Der iranische Außenminister habe am darauffolgenden Tag gesagt, er wisse nichts von Parvaz‘ Aufenthaltsort, berichtet al-Dschasira weiter. Er habe die syrische Regierung aufgefordert, den Fall aufzuklären

*Parvaz, die seit dem Jahr 2010 für al-Dschasira arbeitet und berichtet, hat die iranische, kanadische und US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Taz.de

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Münster– was jetzt in Daraa passiert ,die Schüsse der syrischen Staatsgewalt auf Demonstranten, wecken die Erinnerung an ein Massaker von 1982. Damals ließ der Vater von Baschar al-Assad in Hama Zehntausende hinschlachten. und heute macht der Sohn dasselbe in Daraa. Aber es gibt   zwischen Hama und Deraa einen wichtigen Unterschied. Damals wurden die Berichte über das Massaker erst nach Wochen in die Welt gebracht, heute stellen die Demonstranten gefilmten Videos binnen weniger Stunden ins Internet. Aber trozt des Unterschiedes schweigen nach wie vor alle anderen Städte in Syrien und die ganze Welt schweigt mit und schaut an.

Bis jetzt  starben hunderte von Menschen in Daraa und niemand weiß, wie lang das dauern wird, wie viel Menschen sterben sollen.

 

 

 

 

 

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Eine Gruppe von rund 200 vorwiegend jungen Demonstranten hat am Dienstag in der syrischen Hauptstadt Damaskus gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad demonstriert.

Die Demonstranten, die anschliessend Videoaufnahmen ihrer Kundgebung im Internet veröffentlichten, riefen am Dienstag: «Gott, Syrien, Freiheit und sonst nichts!» Augenzeugen im Hamidijeh-Viertel berichteten, die Polizei habe die Kundgebung aufgelöst und drei der Demonstranten festgenommen.

In Syrien, wo Regimegegner schon wegen harmloser Kritik oft zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt werden, war es nach Beginn der Protestwelle in mehreren arabischen Ländern zunächst ruhig geblieben. Aktivisten hatten über das soziale Netzwerk Facebook für diesen Dienstag zu einer Kundgebung unter dem Motto «Revolution bis zur Freiheit» aufgerufen.

 

http://www.20min.ch

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Der syrische Opposition mobilisiert zu landesweiten Protesten gegen Präsident Baschar Al Assad am 15. März 2011. Das berichtet das Blog Free Syria.

Zudem habe die syrische Regierung bereits Demonstationen vor dem für 5. Februar ausgerufenen Tag des Zorns massiv unterdrückt. Ein Augenzeuge, der namentlich nicht genannt werden will, spricht von 3.000 Verhafteten, eine genaue Zahl sei bis heute nicht bekannt und niemand könne sagen, wo sie festgehalten würden.

Auf anderer Ebene ruft die syrische Opposition für den 15. März zu Demonstrationen in Damaskus und anderen Provinzen auf. Teile der Opposition haben angefangen, vom Libanon, von Jordanien und der Türkei aus, die Demonstrationen vorzubereiten, von denen man erwarte, dass sie auf heftige Gegenmaßnahmen stoßen werden.

Es gebe mehrere schlimme Szenarien und aller Wahrscheinlichkeit nach müsse das Volk gegen die Sicherheitskräfte, die sie unterdrücken, zu den Waffen greifen. Das syrische Regime sei jetzt seit fast einem halben Jahrhundert an der Macht – jetzt sei es an der Zeit, das dynastische System der Assads zu beenden.

nah-ost.info

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Anfang des Jahres gab Bashar al-Assad ein Interview mit dem Wall Street Journal, in dem er sich groß auftat und seine Amtskollegen in den anderen Ländern dazu aufrief, sich Reformen zu bedienen, um den Menschen entgegenzukommen. Mit Reformen von oben wären die revolutionären Vorgänge zu verhindern gewesen. Nicht wirklich, zumindest nicht überall. Es geht nicht allein mehr nur um soziale Reformen, es geht um den Wunsch nach politischer Veränderung, nach Freiheit.

Bashar al-Assad zeigte sich in seiner Position ziemlich sicher und tatsächlich misslang der Aufruf zu einem Tag des Zorns in Damaskus. Die Menschen waren argwöhnisch und sahen eher einen Test des Regimes hinter dem Aufruf über Facebook als einen wirklichen Ansporn zur Revolte. Tatsächlich ist das syrische Volk noch eher zurückhaltend. Die verschiedenen Konfessionen, die unter al-Assads Hand friedlich miteinander leben, lassen zweifeln, ob es nach einem Sturz genauso weitergehen würde.

Es fehlt eine starke Gewerkschaft und die Armee steht absolut loyal hinter dem Machthaber: Das lässt die Syrer wohl doch eher zögern. Klar gab es Freudenfeiern über den Sturz der Regime in Tunesien und Ägypten, doch die fanden im privaten Bereich statt. Eine spontane Demonstration, die laut taz, in einem Damaszener Viertel entbrannte machte ganz schnell die Runde und zeigte die eigentlich auch brodelnde Lage in Syrien. Auch das syrische Volk will sich nicht länger demütigen lassen und so gab das Verprügeln eines Passanten durch die Polizei den Anlass für die Spontandemonstration.

Außerdem werden immer mehr Graffitis an Wände gebracht, die den Rücktritt Bashar al-Assads und neue Freiheiten für das syrische Volk fordern. Tatsächlich haben die Syrer die  Nase auch voll, in Angst vor dem Geheimdienst und  dem Regime zu leben und immer wieder ihre angebliche Loyalität zum Präsidenten unter Beweis zu stellen, doch die Angst vor einer ungewissen Zukunft in Syrien ist derzeit noch größer als der Wunsch, sich endlich vom Regime zu befreien. Es fehlt das zusammen Agieren der unterschiedlichen Konfessionen, der Halt, auf den der eine oder andere wohl noch wartet.

Und tatsächlich kommt noch hinzu, dass Bashar al-Assad in seinem elften Regierungsjahr noch immer relativ große Popularität genießt und sich derzeit ziemlich volksnah gibt. Ein Bad in der Menge zum Tag des Prophetengeburtstages sollte dem Volk zeigen, dass er da ist, dass er die Probleme kennt. Seine Worte und Ankündigungen von Reformen sind vielversprechend, doch leider bisher nicht umgesetzt wurden.

Die Menschen hoffen nach wie vor noch auf Reformen von oben. Man will auch in Syrien in Würde leben und seine Bürgerrechte garantiert wissen, aber man hofft darauf, dass sie von Bashar al-Assad kommen. Das syrische Volk scheint noch nicht bereit für die Revolution gegen das Regime, wobei sie wirklich auf die angekündigten Reformen hoffen. Bashar al-Assad muss handeln, denn es brodelt auch in Syrien, wenn vielleicht noch verborgener als anderswo, aber es brodelt. Die Unterstützung der Ärmsten und die Senkung der Einfuhrzölle sind dabei nur ein erster Schritt.

Diese Maßnahmen allein werden nicht ausreichen, sie müssen als ein erster Schritt zu wirklichen Reformen und zu einer Verbesserung der Lebensumstände in Syrien führen, sonst wird es vielleicht doch nur noch eine Frage der Zeit sein, bis in Syrien der Stein ins Rollen kommt, der alles ändern wird, so wie in Ägypten und Tunesien. Dort waren zwar die Voraussetzungen andere, aber alles haben die Demonstrationen doch überall gleich: Das Volk kämpft gegen die Unterdrücker und die tyrannischen Regime.

sarsura-syrien.de

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In Damaskus kam es gestern laut Berichten der syrischen Blogger von Free Syria zu einer Demonstration. Im Zentrum der Hauptstadt am Hariqa-Platz war am Vormittag ein junger Mann von Verkerhrspolizisten geschlagen worden. Er war in der Gegend bekannt, weil sein Vater einen Laden in der beliebten Einkaufsgegend besitzt.

Daraufhin versammelten sich mehrere hundert Menschen, die zunächst lautstark die Freilassung des jungen Mannes forderten. Einige Augenzeugen berichteten von 1 500 Personen. In Sprechchören wurde „das syrische Volk ist nicht ehrlos“, „es gibt keinen Gott außer Gott“ und „lasst ihn gehen“ gerufen.

Bemühungen der Polizei, die Leute auseinanderzutreiben waren erfolglos. Die Menschen riefen „Schande, Schande, warum, warum“.

In der Gegend hatte es mehrere Kontrollen gegeben, bevor der Innenminister Hariqa erreichte (Aus dem Blogpost geht nicht hervor, ob dieser aufgrund der Ereignisse kam, oder der Besuch vorher geplant war). Der soll die Demonstranten provokativ gefragt haben „Was ist das für eine Demonstation“. Daraufhin soll es „Diebstahl“ Sprechchöre gegeben haben, Regierungsanhänger sollen „mit unserer Seele und unserem Blut verteidigen wir dich Baschar“ gerufen haben. Andere riefen Slogans gegen das Regime. Der Minister soll den verprügelten jungen Mann in seinem Auto mitgenommen haben. Gegen 14.30 endete die Demonstration

http://www.nah-ost.info

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